Die Zentrale des Hauses in einem offenen Wohnkonzept (Modernisierung Haus K)
Die Küche bildet in diesem Projekt den zentralen Dreh- und Angelpunkt des Wohnhauses. In die Gestaltung wurden auch die angrenzenden Bereiche Esszimmer, Beiküche und Abstellraum einbezogen und zu einer zusammenhängenden Raumfolge weiterentwickelt.
Großzügige Glas-Schiebetüren schaffen dabei fließende Übergänge zum Vorzimmer und zum Wohnzimmer. Je nach Nutzung lassen sich die Bereiche öffnen oder voneinander abgrenzen und bieten damit genau jenes Maß an Offenheit und Privatsphäre, das die jeweilige Raumfunktion erfordert.
Materialität und Detailplanung prägen den Charakter des Projekts: Eine hochwertige Keramik-Arbeitsplatte trifft auf dunkel ausgeführte Möbelfronten, einen geölten Parkettboden und eine maßgefertigte, tapezierte Sitzbank mit abgestepptem Rücken. Eine integrierte Glasvitrine markiert bewusst den Übergang zwischen Küche und Essbereich und verbindet beide Zonen auch gestalterisch miteinander.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem abgestimmten Lichtkonzept. Unterschiedliche Leuchten und Lichtquellen übernehmen funktionale Aufgaben, gliedern den offenen Raum und werden gleichzeitig Teil der architektonischen Gestaltung.
So entstand im Rahmen der Modernisierung und Generalsanierung des Einfamilienhauses ein neuer Mittelpunkt, in dem Küche, Essen und die angrenzenden Funktionsbereiche als zusammenhängendes Raumkonzept gedacht sind – offen, flexibel und bis ins Detail aufeinander abgestimmt.
Entwurf, Planung, Realisierung 2021-2022

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